Laden im Ladepark

Warum startet mein Ladevorgang nicht oder warum erscheint „Authentifizierung fehlgeschlagen“?
Am stabilsten ist meist diese Reihenfolge: zuerst den Ladestecker vollständig einstecken, danach den Ladevorgang per App oder Karte starten. Bitte prüfen Sie zusätzlich, ob der Stecker sauber eingerastet ist, verriegeln Sie das Fahrzeug gegebenenfalls und halten Sie die Ladekarte nach dem Start nicht weiter direkt an den Ladepunkt.
Der Ladestecker ist nach dem Laden noch verriegelt – was kann ich tun?
Bitte Fahrzeug einmal verriegeln und wieder entriegeln, gegebenenfalls die Freigabetaste am Ladeanschluss drücken und den Ladevorgang über App oder Ladekarte sauber beenden. Viele Fahrzeuge entriegeln den Stecker erst danach automatisch.
Welche Ladeleistungen stehen zur Verfügung?
Im Ladepark stehen DC-Schnellladen mit bis zu 300 kW sowie AC-Laden mit bis zu 22 kW zur Verfügung. Die tatsächlich erreichte Ladeleistung hängt zusätzlich vom Fahrzeug, dem Batteriestand und der aktuellen Auslastung ab.
Brauche ich ein eigenes Ladekabel für AC-Laden?
Nein. An den AC-Ladepunkten ist das Ladekabel bereits am Ladepunkt montiert. Sie müssen also kein eigenes Kabel aus dem Kofferraum holen.
Warum lädt mein Fahrzeug beim DC-Schnellladen langsamer als erwartet?
Typische Gründe sind eine kalte Batterie, fehlende Vorkonditionierung, ein bereits hoher Ladezustand oder fahrzeugseitige Begrenzungen. Gerade ab etwa 60 bis 80 Prozent sinkt die Ladeleistung vieler Fahrzeuge deutlich.
Warum lädt mein Fahrzeug beim AC-Laden langsamer als erwartet?
Beim AC-Laden begrenzt häufig das Fahrzeug selbst die Ladeleistung. Nicht jedes Fahrzeug kann dreiphasig oder mit voller 22-kW-Leistung laden. Auch Einstellungen im Fahrzeug können die Leistung beeinflussen.
Warum gibt es beim DC-Laden eine Blockiergebühr, beim AC-Laden aber nicht?
DC-Laden: DC-Schnellladepunkte sind für kurze Ladezeiten und eine hohe Fahrzeugdurchströmung gedacht. Damit sie möglichst vielen Fahrern schnell zur Verfügung stehen, fällt dort ab einer bestimmten Standzeit eine Blockiergebühr an – unabhängig davon, ob das Fahrzeug zu diesem Zeitpunkt noch lädt oder der eigentliche Ladevorgang bereits beendet ist.
AC-Laden: Beim AC-Laden verzichten wir bewusst auf eine Blockiergebühr, weil dieser Bereich für längere Aufenthalte ausgelegt ist. Das ist besonders für Anwohner und Pendler praktisch, die ihr Fahrzeug zum Beispiel über Nacht oder während eines längeren Aufenthalts in Ruhe volladen können, um am nächsten Tag mit voller Batterie zur Arbeit oder weiter auf die Strecke zu starten. Im lokalen PV-ÖkoPlus-Tarif fällt die DC-Blockiergebühr erst später an.

PV-ÖkoPlus-Tarif, Preisstufen & App

Gibt es eine Grundgebühr oder eine feste Vertragslaufzeit?
Nein. Der PV-ÖkoPlus-Tarif hat keine Grundgebühr und ist jederzeit kündbar.
Gilt der PV-Vorteil auch beim öffentlichen Laden ohne Registrierung?
Nein. Öffentliches Laden funktioniert jederzeit ohne Registrierung, aber ohne die Tariflogik des PV-ÖkoPlus-Tarifs. Verfügbarer PV-Strom wird nur im lokalen PV-ÖkoPlus-Tarif automatisch günstiger berechnet; nur ergänzender Strom wird dort als Netzstrom berechnet.
Muss ich beim PV-ÖkoPlus-Tarif zwischen PV-Strom und Netzstrom wählen?
Nein. Sie müssen nichts auswählen oder umstellen. Verfügbarer PV-Strom wird automatisch günstiger berechnet; nur ergänzender Strom wird als Netzstrom berechnet.
Wie viel Solarstrom steht im Ladepark zur Verfügung?
Der Ladepark nutzt eigene PV-Anlagen direkt am Standort.
Aktuell stehen 178 kWp PV-Leistung zur Verfügung.
Eine Erhöhung auf 311 kWp ist bereits vorbereitet.
Bei Sonne kann ein großer Teil des geladenen Stroms direkt aus lokaler PV-Erzeugung stammen.
Weitere Ausbaupotenziale sind bei entsprechendem Bedarf vorhanden.
Wie funktionieren die Preisstufen im PV-ÖkoPlus-Tarif?
Die Preisstufe richtet sich nach der gesamten im Abrechnungsmonat geladenen Energiemenge eines Kundenkontos. Dabei werden alle Ladevorgänge zusammengefasst – unabhängig von Ladeart (AC/DC), Ladepunkt oder Stromquelle (PV-/Netzstrom).

Sie starten bereits mit günstigen Preisen – mit höherem Gesamtladevolumen im Abrechnungsmonat wird automatisch zusätzlich günstiger abgerechnet.
Ab 150 kWh gilt Preisstufe 1, ab 250 kWh Preisstufe 2 und ab 400 kWh Preisstufe 3.
Die erreichte Preisstufe gilt rückwirkend für alle Ladevorgänge des jeweiligen Abrechnungsmonats.

Warum die Preisstaffel auf 500 kWh begrenzt ist, wird in der folgenden FAQ-Frage erklärt.

Beispiel: Werden in einem Monat insgesamt 420 kWh geladen, gilt die erreichte Preisstufe PS 3 für alle 420 kWh. Werden 520 kWh geladen, werden 500 kWh zur erreichten Preisstufe PS 3 und 20 kWh zum Basispreis berechnet.

Für größere gewerbliche Ladebedarfe bieten wir auf Wunsch individuelle Tarife an.
Warum ist die günstigste Preisstufe auf 500 kWh pro Monat begrenzt?
Die Begrenzung auf 500 kWh ist Teil der Fair-Use-Regelung und sorgt dafür, dass der Tarif langfristig fair und wirtschaftlich für regelmäßige Nutzer angeboten werden kann.
Bis 500 kWh pro Monat wird die Preisstaffel angewendet.
Lediglich Energiemengen oberhalb von 500 kWh werden wieder zum Basispreis berechnet.
Wird die 500-kWh-Grenze während eines Ladevorgangs überschritten, wird nur der Anteil oberhalb von 500 kWh zum Basispreis abgerechnet.

Für größere gewerbliche Ladebedarfe bieten wir auf Wunsch individuelle Tarife an.
Können mehrere Personen oder Fahrzeuge ein Kundenkonto nutzen?
Ja. Mehrere Nutzer – zum Beispiel innerhalb einer Familie oder eines kleinen Fuhrparks – können gemeinsam über ein Kundenkonto laden. Für die Preisstufe zählt die gesamte im Monat geladene Energiemenge dieses Kundenkontos.
Dadurch kann schneller von günstigeren Preisstufen profitiert werden.
Wie erfolgt die Abrechnung und Zahlung?
Die Abrechnung erfolgt bequem monatlich per Lastschrift. Die Rechnung wird im Voraus an die angegebene E-Mail-Adresse versendet.
Bitte beachten Sie: Es wird nur eine gemeinsame Monatsrechnung pro Kundenkonto erstellt; eine Aufteilung in mehrere Teilrechnungen ist standardmäßig nicht vorgesehen.
Für größere gewerbliche Ladebedarfe bieten wir auf Wunsch individuelle Lösungen an.
Wie erhalte ich meine Zugangsdaten und wie läuft die Einrichtung ab?
Nach Ihrer Registrierung werden Ihre Angaben zunächst geprüft.
Anschließend erhalten Sie Ihre Vertragsbestätigung per E-Mail.
In den kommenden Werktagen erhalten Sie außerdem eine E-Mail von unserem Partner Enisyst zur Vergabe Ihres Passworts für die eni.charge App. Die Nutzung der App ist optional und kostenlos.
Wenn Sie eine Ladekarte bestellt haben: Diese erhalten Sie per Post oder zur Abholung vor Ort. Nach Erhalt ist die Nutzung direkt möglich.
Die Zugangsdaten für den WC-Zugang erhalten Sie separat per E-Mail.
Ab wann kann ich im PV-ÖkoPlus-Tarif laden?
Nach erfolgreicher Prüfung Ihrer Registrierung erhalten Sie Ihre Zugangsdaten in der Regel innerhalb weniger Werktage.
Sobald Sie Ihr Passwort für die eni.charge App gesetzt haben oder Ihre Ladekarte erhalten haben, können Sie direkt laden.
In den meisten Fällen ist dies innerhalb von ca. 5 Werktagen möglich, in Einzelfällen kann es bis zu ca. 10 Werktage dauern.
Wie starte ich einen Ladevorgang mit dem PV-ÖkoPlus-Tarif?
Im lokalen Tarif starten Sie den Ladevorgang über die eni.charge-App oder mit einer ausgegebenen Ladekarte. Je nach Nutzung können auch mehrere Karten und die App parallel verwendet werden.
Wie kann ich beim AC-Laden reines PV-Überschussladen aktivieren?
Der reine PV-Überschussmodus ist nur beim AC-Laden möglich. In der eni.charge-App können Sie dafür den Modus „PV“ auswählen. Alternativ kann das AC-PV-Überschussladen auch automatisch über eine entsprechend eingerichtete Ladekarte erfolgen.
Ist zu wenig PV-Strom verfügbar, kann sich die Ladeleistung reduzieren oder der Ladevorgang vorübergehend pausieren. Beim DC-Schnellladen steht dieser Modus nicht zur Verfügung, weil DC-Ladepunkte für kurze Ladezeiten und hohe Verfügbarkeit vorgesehen sind.
Warum lädt mein Fahrzeug im PV-Modus später trotzdem im Normalmodus?
Im PV-Modus wird vorrangig mit verfügbarem PV-Überschuss geladen. Zusätzlich ist ein Abfahrtsdatum (Volllade-Datum) hinterlegt. Dieses ist standardmäßig auf den übernächsten Tag eingestellt und kann in der eni.charge App auch auf den nächsten Tag angepasst werden.
Wird die Nacht vor dem eingestellten Abfahrtsdatum erreicht, stellt das Lademanagement automatisch auf den Normalmodus um. Dadurch kann das Fahrzeug unabhängig vom PV-Überschuss vollständig geladen werden.
Das ist technisch gewollt und stellt sicher, dass Sie zum gewählten Abfahrtstag mobil sind.
Wenn Sie ausschließlich mit PV-Überschuss laden möchten, können Sie das Abfahrtsdatum bewusst weiter in die Zukunft setzen. So bleibt mehr Zeit, um innerhalb desselben Ladevorgangs PV-Überschuss zu nutzen.
Die PV-Ladekarte verwendet automatisch den Standardwert (übernächster Tag) und kann nicht direkt angepasst werden. Änderungen sind nur über die eni.charge App möglich.
Bitte beachten Sie: Beim nächsten Ladevorgang wird wieder automatisch der Standardwert gesetzt.
Kann ich den AC-Ladevorgang auch später per App starten, nachdem das Kabel eingesteckt ist?
Ja. Sie können das Fahrzeug zuerst anschließen und den Ladevorgang später per App starten, zum Beispiel wenn mehr PV-Überschuss verfügbar ist.
Kann ich im AC-Normal-Lademodus laden und später auf PV wechseln?
Ja. Der Lademodus kann in der App geändert werden. Kurzzeitige Unterbrechungen sind dabei möglich und können in seltenen Fällen zu Ladeabbrüchen führen.
Was bedeutet beim AC-PV-Überschussladen die Meldung „Warten auf Lastmanagement“?
Dann ist aktuell nicht genug PV-Überschuss verfügbar. Das System wartet automatisch, bis wieder ausreichend Solarstrom vorhanden ist – zum Beispiel nach Bewölkung oder bei hoher Auslastung am Standort.
Warum bricht das AC-PV-Überschussladen manchmal ab?
Wenn über längere Zeit kein ausreichender PV-Überschuss vorhanden ist, kann der Ladevorgang unterbrochen werden. Das Energiemanagement versucht in diesem Fall automatisch, den Ladevorgang erneut zu starten.
Manche Fahrzeuge beenden den Ladevorgang nach mehreren Unterbrechungen vollständig.
In diesem Fall kann der Ladevorgang jederzeit erneut gestartet werden – unabhängig vom gewählten Modus.
Bei einzelnen Fahrzeugen oder in bestimmten Situationen kann es vorkommen, dass sich der Ladevorgang nicht direkt wieder aktivieren lässt. In diesem Fall hilft es, den Ladestecker kurz abzuziehen und anschließend neu zu verbinden.

WC-Zugang

Wer kann das WC nutzen?
Der WC-Zugang ist für Ladekunden des Ladeparks gedacht.
Kundinnen und Kunden im lokalen PV-ÖkoPlus-Tarif erhalten den WC-Zugang nach erfolgreicher Prüfung im Rahmen der Einrichtung ihrer Zugangsdaten.
Öffentliche Ladekunden können den WC-Zugang separat beantragen.
Wie erhalte ich die WC-Zugangsdaten?
Kundinnen und Kunden im lokalen PV-ÖkoPlus-Tarif erhalten den WC-Zugang nach erfolgreicher Prüfung im Rahmen der Einrichtung ihrer Zugangsdaten.
Öffentliche Ladekunden können sich separat für den WC-Zugang registrieren.
Nach erfolgreicher Prüfung und Freischaltung erhalten Sie Ihre Zugangsdaten in der Regel innerhalb von ca. 5 Werktagen per E-Mail.
Wie funktioniert der WC-Zugang?
Sauber und geregelt – einmalige Anmeldung, danach jederzeit nutzbar.
Wie öffne ich die WC-Tür?
Nach der Freischaltung stehen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung:
• freigeschaltete PV-ÖkoPlus-Ladekarte
• persönlicher Zahlencode
• QR-Code
• LabKey-App
Was mache ich bei Verlust von Zugangsdaten oder Ladekarte?
Bitte informieren Sie uns umgehend, damit der Zugang gesperrt und Missbrauch verhindert werden kann.

Vermietung

Welche Garagen und Stellplätze stehen zur Verfügung?
Es gibt 52 Garagen sowie 29 Hallenplätze bzw. Stell- und Lagerflächen. Die Anlage ist für PKW, Motorräder, Anhänger, Wohnmobile, Wohnwagen, Boote und Transporter geeignet.
Welche Ausstattung haben die Garagen?
Alle Garagen sind einzeln abschließbar, jederzeit zugänglich und verfügen über Beleuchtung, Steckdose und eigenen Stromzähler. Bei Bedarf kann eine Wallbox installiert werden.
Wie groß sind die Hallenplätze?
Die Hallenplätze bieten Durchfahrtshöhen bis über 4,5 m und Stellplätze bis 14 m Länge. Sie können auch als Lagerfläche genutzt werden.
Welche Garagentypen gibt es?
Es gibt Garagen mit elektrischem Sektionaltor und Funk-Fernbedienung, klassische Schwingtor-Garagen, größere Schwingtor-Garagen mit mehr Länge und Höhe sowie Doppelgaragen mit zusätzlicher Fläche und Fenster.
Wie sind die unterschiedlichen Garagentypen beschaffen?
Garagen mit Sektionaltor
• elektrisches Sektionaltor
• Funk-Fernbedienung
• Notentriegelung
• besonders große Durchfahrtsbreite von 2,62 m
Schwingtor-Garagen
• klassische und praktische Lösung
• Schwingtor mit Schließzylinder
• Durchfahrtsbreite ca. 2,50 m
Große Schwingtor-Garagen
• ca. 50 cm länger und 30 cm höher als Standardgaragen
• Innenmaße: 6,23 m Länge, 2,80 m Breite, 2,53 m Höhe
• Durchfahrtsmaße: 2,58 m Breite, 2,41 m Höhe
• besonders geeignet für größere Fahrzeuge
Doppelgaragen mit zusätzlicher Fläche
• Seitenwandaussparung und Fenster
• mehr Platz rund um das Fahrzeug
• komfortableres Ein- und Aussteigen
• mehr Bewegungsfreiheit und zusätzlicher Stauraum
• Tageslicht im Garagenraum
Kann ich die Mietflächen besichtigen?
Ja. Eine Besichtigung ist nach Terminvereinbarung möglich, damit Sie sich Größe, Zufahrten, Rangierflächen und Zugang direkt vor Ort ansehen können.

Standort & Kontakt

Wo befindet sich der Ladepark?
Der Ladepark befindet sich in der Münchener Straße Nähe Hausnummer 56, 91717 Wassertrüdingen – in der Nähe zum Fränkischen Seenland und zum Hesselberg.
An wen kann ich mich bei Fragen wenden?
Sie erreichen Ladepark Hopf telefonisch unter 09832 7083404 oder per E-Mail an info@ladepark-hopf.de.